Theaterregie - Felicitas Braun

AKTUELLES

 

 

DIE NÄCHSTEN TERMINE FÜR "AM KÖNIGSWEG" AM STADTTHEATER OSNABRÜCK:

8.11.,24.11., 29.11., 11.12. und 27.12.

 

 

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EINE AUSFÜHRLICHE KRITIK GIBT ES U.A. IN DER taz, DIE HOFFENTLICH LUST WECKT, SELBST ZU SCHAUEN! Miss Piggy im Kugelhagel von Harff-Peter Schönherr http://www.taz.de/!5532856/Und auch der NDR hat berichtet, hier zu hören.

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THEATERTERMINE:

 

AB 2.9.2018 AM KÖNIGSWEG von Elfriede Jelinek am Stadttheater Osnabrück

AB 30.11.2018 "TAMARA BUNKE. Eine Heldin wird gemacht", Produktion: Vajswerk e.V., Berlin

AB 14.2.2019 "DIE MITTWISSER" von Philipp Löhle am Schauspielhaus Graz

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Ich werde vom 20.-29.April 2018 als Stipendiatin beim Heidelberger Stückemarkt sein und dazu auch einen Radiobeitrag gestalten.

Ab 23.4. aber erst einmal: "Raskolnikov im Ostrogg" von und mit Emanuel Fellmer

auf http://o94.at/radio/sendereihe/andere-stimmen-h-ren/

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Hörspielfestival Horchposten III in der Alten Schmiede Wien 

http://www.alte-schmiede.at/programm/2018-03-22-1900/

Wir sind mit "Radio Radio" am 22.3. auch dabei!

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Unser Kurzhörspiel "Das ist kein Spiel?" kam unter die ersten 10 beim

Oe1-Hörspielwettbewerb!

 

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ab 26.02. monatlich auf Orange 94.0 und www. o94.at:

"Andere Stimmen hören. Plattform für KünstlerInnen und neue Texte"

Eine Radiosendung von Felicitas Braun.

Viel Spaß!

Hier die Mediathek zum Nachhören:

https://cba.fro.at/series/andere-stimmen-hoeren

 

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nächste Vorstellungen von UND DANN KAM MIRNA

am 27.01. und 06.02.

am Stadttheater Osnabrück

 

 

2018

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Hier bereits ein erster Ausblick auf UND DANN KAM MIRNA  in der NOZ von Christine Adam

https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/919699/sibylle-bergs-und-dann-kam-mirna#gallery&0&1&919699

Alles weitere unter http://spieltriebe-osnabrueck.de/

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Premiere mit UND DANN KAM MIRNA von Sibylle Berg am Stadttheater Osnabrück am 1.09.2017

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Achtung! Letzte Vorstellung von

Planet Walden am Staatstheater Karlsruhe am 27.4.!

Unbedingt anschauen!

 

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REIGEN von Arthur Schnitzler hatte am 1.April 2017 Premiere!

Nächster Spieltermin: 08.05.2017

 

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und noch eine tolle Beschreibung zu "Lucas and Time" in der Theater der Zeit 10/2016 von Anne Reinert:

„Elaine Cameron, Neuzugang am Theater Osnabrück, und Monika Vivell tragen das Stück mit seinen unterschiedlichen Rollen gekonnt und souverän. […] Die Schauspielerinnen, der Text, die Regie – hier passt alles zusammen. Orfanou hat ein Stück voll poetischer Kraft und Erzähllust geschrieben. Mit wenigen Worten erschafft sie ganze Welten voller Details – und bringt sie ebenso wieder zu Fall. Felicitas Braun dreht das in ihrer Inszenierung konsequent weiter. […] ‚Lucas and Time' ist ein Stück über die Kraft von Literatur und Theater. Es ist eine Freude, zuzusehen, wie auf der Bühne von Szene zu Szene neue Welten entstehen, ineinander über- und wieder vergehen. […] Felicitas Braun nutzt die Mittel des Theaters in allen Facetten, Niki Orfanou die des Textes. Ein schönes kraftvolles Stück.“ 

 

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Wiederaufnahme PLANET WALDEN am 08.10. und 23.10.  am Staatstheater Karlsruhe

 

28.8.2016 Premiere mit Lucas and Time am Stadttheater Osnabrück

 

nächste Vorstellungen PLANET WALDEN am 03.07. und 17.07. am Staatstheater Karlsruhe

16.Juni letzte Vorstellung,letzte Chance!!!!!!!!!!  Der Findling am Staatstheater Wiesbaden

14./15. Mai "Die Reise nach Petuschki" bei den Maifestspielen Wiesbaden

13. Mai 2016 PREMIERE "Planet Walden" von Anatol Vitouch am Staatstheater Karlsruhe; nächste Vorstellungen: 14.6., 24.6., 3.7. und 17.7.

 

26. April 2016 PREMIERE "Ziege, bist du satt?" von Anatol Vitouch am Nationaltheater Sibiu Rumänien

© Sebastian Marcovici
© Sebastian Marcovici

 

Märchenstunde in Rumänien

und im januarheft der theaterheute wurde auch noch einmal über "eine nicht umerziehbare Frau" am Oldenburgischen Staatstheater gesprochen...

Theaterheute 1/2016:

 

„Fröhlich tropfen die Flageoletttöne aus der Ukulele. Pling, pling, tropf. Aber es sind keine Töne, die da tropfen, es ist Blut, Blut aus einem abgetrennten Schädel, der an einer Gaspipeline hängt und langsam ausblutet. Ein roter, tropfender Ball. Angeblich hätten russische Freischärler so die Leichen tschetschenischer Unabhängigkeitskämpfer zur Schau gestellt, zur Demütigung wie zur Abschreckung. Pling, tropf....

Felicitas Braun macht bei ihrer Erstaufführungsinszenierung  am Oldenburgischen Staatstheater das einzig Richtige und zeigt – nichts. Beziehungsweise kaum etwas; eine Bühneninstallation aus Eruopaletten, Sperrholz und einer Sprossenwand muss reichen, um das moralisch wie ökologisch und militärisch verheerte Tschetschenien darzustellen (Ausstattung: Sonja Böhm), zumal zwischen den Paletten etwas versteckt scheint: Puppen, Perücken. Es sind Leiber, die zwischen die groben Holzrequisiten gequetscht sind, ein zurückhaltender und so umso wirkungsvoller Hinweis auf den politischen Kontext, den Massini weitaus lauter beschreibt. Außerdem hat Braun den im Original als Monolog gestalteten Text auf drei Darstellerinnen verteilt: Diana Ebert, Caroline Nagel und vor allem die Musikerin Solène Garnier, die das Erzählte an Gitarre, Sampler und Schlagzeug kontrastiert. Mal mit schunkelndem Reggae-Rhythmus, mal mit Afro-beat-Loops, verspielt, sanft, gegen Ende hin auch mal rauer. Da verlässt „Eine nicht umerziehbare Frau“ das Theater und nähert sich einer Konzertperformance an.

 

Keine der Darstellerinnen versucht, die reale Politkowskaja zu imitieren, keine versucht dem Schrecken des Krieges ein Gesicht zu geben, stattdessen spielt die Inszenierung mit dem Text, flirtet mit ihm, bricht ihn, spielt auch manchmal bewusst gegen ihn an.... und schon sind wir in einem Schnelldurchlauf durchs Post-Perestroika-Russland, hektisch, hedonistisch, im Discosound. Identifikation? Hier doch nicht.

 

Massini hat sein Stück im Abbildungsrealismus angelegt, der dem journalistischen Ethos seiner Protagonistin entspricht – ...Das wäre als Schauspielsolo möglicherweise sehenswert, aber würde das über den konkreten Fall hinausweisen?

Braun aber befreit die drei Frauen von allen konkreten politisch-historischen Bezügen, traumwandlerisch bewegen sie sich durch ein armes, runtergekommenes, sehr physisches Setting, das ihnen darstellerisch alle Freiheiten lässt. Wobei der druchwandelte Traum natürlich ein Alptraum ist, so präsent bleibt die historische Politkowskaja dann doch noch. Pling, tropf.“ (Falk Schreiber)